3sat

Das Genie der Natur

Info, Wissenschaft • 21.01.2026 • 04:05 - 04:50
Blattinsekt - Insekten sind die Meister der Verkleidung.
Vergrößern
Die Natur hat die optimale Lösung für so ziemlich jedes technische Problem parat. Die Evolution baut immer besser - ob Materialien, Verbrennungsmotoren oder Navigationssysteme. Wie verblüffend intelligent die Konstruktionspläne des Lebens sein können, zeigt diese dreiteilige UNIVERSUM-Serie über die wunderbare Welt der Bionik. Die erste Folge widmet sich den trickreichsten Methoden der Fortbewegung: Laufen, Fliegen, Schwimmen - wieso können Tiere alles viel besser, schneller und sparsamer als wir? Eine Dokumentation von Alfred Vendl und Steve Nicholls. Im Bild: Gecko-Fuß: Obwohl vollkommen trocken, haften Gecko-Füsse sehr gut an allen Arten von Oberflächen. Dies wird durch die "van der Waals"-Kräfte möglich, den Anziehungskräften zwischen Molekülen. Die Härchen an den Füssen der Geckos sind so fein, dass sie diese Kräfte ausnützen können.
Vergrößern
Eine fliegende Schleiereule: Eine Schleiereule benötigt bei ihrer leisen Jagd auf Beute einen Körperbau und Mechanismen, von denen wir nur träumen können.
Vergrößern
Habicht: Habichte - wahrscheinlich die wendigsten Raubvögel - jagen ihre Beute in dichten Wäldern. Nur mit 40facher Zeitlupe könne wir ihre Leistungen verstehen.
Vergrößern
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2006
Info, Wissenschaft
Die Natur hat trickreiche Methoden, mit denen sie Tieren eine effiziente Fortbewegung ermöglicht - zu Wasser, zu Land und in der Luft. Die Bionik schaut es sich ab. Vor allem das Fliegen hat es dem Menschen seit jeher angetan. Heute schaut die Forschung Vögeln und vor allem auch Insekten beim Fliegen zu, um daraus neue Konstruktionspläne abzuleiten. Aber auch schwimmen und gehen können Tiere besser als der Mensch. Für alle Bewegungsarten gilt: Menschen halten zwar alle Geschwindigkeitsrekorde der Welt, aber nur, weil sie mit Energie verschwenderisch umgehen. Die Natur ist ein Muster an Effizienz, und gerade an dieser Fähigkeit sind auch jene Forscher interessiert, die Roboter entwickeln, die in wenigen Jahrzehnten die Marsoberfläche erkunden sollen.