* Spanien: Flüchtlinge auf der Suche nach einem besseren Leben? An Europas Außengrenze in Ceuta hat sich die Lage diese Woche zugespitzt. Die kleine spanische Exklave wird immer wieder zum Brennpunkt der europäischen Migrationspolitik. Wie entwickelt sich die aktuelle Lage in der kleinen Stadt wie reagiert die Gemeinde und ihre Bewohner damit, und wie geht es den Menschen, die Ceuta erreichen wollten? Die Grenze zwischen Marokko und dem spanischen Ceuta zeigt deutlich, wie politische Entscheidungen und menschliche Schicksale unmittelbar aufeinandertreffen. * Griechenland: High-Tech gegen Waldbrände Griechenland setzt im Kampf gegen Waldbrände zunehmend auf Hightech: Satelliten, Drohnen und moderne Kameras sollen Feuer früh erkennen, um Brände schnell unter Kontrolle zu bringen. Gemeinden und Behörden bauen ihre Überwachung immer weiter aus - vom Drohnennetz bis zu Roboterhunden. Aber hat auch die modernste Technik ihre Grenzen? Der Weltspiegel blickt auf Hightech-Brandbekämpfung in Griechenland und das Zusammenspiel Mensch und Umwelt. * Kanada: Neue Strategien gegen die Feuer Kanada erlebt erneut eine dramatische Waldbrandsaison: Aktuell brennen nach Regierungsangaben fast 900 Feuer. Die verheerenden Brände haben eine politische Debatte ausgelöst, doch wie kann ein Land lernen, mit Feuer zu leben? Kanadische Experten zeigen, warum echter Waldbrandschutz lange vor dem ersten Funken beginnt, wie Kanada seine Gemeinden widerstandsfähiger machen will, und warum diese Strategie immer wichtiger wird. * Ukraine: Woher kommt der Streit mit Polen? Eigentlich verbindet Polen und die Ukraine heute mehr, als sie trennt. Besonders seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine sind die beiden Länder enger zusammengerückt. Nun sorgt ein dunkles Kapitel aus dem Zweiten Weltkrieg für neuerliche Spannungen. Es geht um die sogenannte "Ukrainische Aufständische Armee" (UPA). Für viele Ukrainerinnen und Ukrainer gilt sie als Symbol des Kampfes für die nationale Unabhängigkeit. In Polen wird sie vor allem mit den Massakern an Zehntausenden Polinnen und Polen im westukrainischen Wolhynien verbunden. In Polen und in der Ukraine wird der alte Konflikt jetzt wieder von nationalistischen Kräften befeuert, obwohl sich die Menschen vor Ort um Verständigung und Miteinander bemühen. * Philippinen: Hilfe für die belagerten Inseln Einer der wichtigen Schifffahrtswege der Welt führt durch ein Gebiet, um das erbittert gestritten wird: das Südchinesische Meer, zwischen den Anrainern China, Philippinen und Vietnam. Peking strebt die Kontrolle des gesamten Seegebiets an. Auf herrenlosen Riffen und Sandbänken baut die chinesische Marine Militärbasen. Die chinesische Küstenwache blockiert philippinische Fischer auf dem Weg in ihre angestammten Fanggebiete und blockiert die Versorgung der Menschen dort. Widerstand regt sich vor allem bei denen, die keine Militärmacht haben, bei Fischern und Bauern, die auf den umstrittenen Inseln leben. Ihnen geht es um ihre Lebensgrundlagen, auf die im geopolitischen Streit keine Rücksicht genommen wird. Der Weltspiegel begleitet Helfer, die die Bewohner auf den Inseln unterstützen. * USA: Leben wie auf dem Mars Mitten in der Wüste von Utah steht eine Weltraumstation. Seit mehr als 20 Jahren üben StudentInnen hier das Leben und vor allem das Forschen auf dem Mars. Im engen Wohnbereich mit 8 Metern Durchmesser müssen sie leben, kochen, schlafen und auch forschen. Ihren Wohnbereich verlassen die Astronauten-Studenten nur im Raumanzug. Wenn sie Forschungs-Trips auf dem roten Planeten simulieren, sind sie in einem Mondfahrzeug unterwegs. Die Mars Society betreibt diese Übungsstation. Auf ihr sollen Interessierte ausprobieren, wie das Leben auf dem Mars und der Alltag auf einer Marsstation aussehen könnte. Lange Zeit wurden die Mars-Forscher für ihr Engagement nicht ernst genommen. Seitdem Elon Musk seine Pläne zur Besiedlung des erdähnlichen Planeten ernsthaft angeht, wird das Interesse an der Mars-Basis wieder größer. River Riehle